Verkehrsstrafrecht

Im Straßenverkehr hat man sich schneller strafbar gemacht als man denkt. Die häufigsten Straßenverkehrsdelikte sind folgende:

  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (§ 142 StGB)
  • Fahrlässige Tötung (§ 222 StGB)
  • Fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB)
  • Nötigung (§ 240 StGB)
  • gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB)
  • Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB)
  • Trunkenheit im Verkehr (§ 316 StGB)
  • Vollrausch (§ 323a StGB)
  • Unterlassene Hilfeleistung (§ 323c StGB)

Rechtsfolgen bei Verkehrsstraftaten:

Verkehrsstraftaten ziehen die unterschiedlichsten Rechtsfolgen nach sich.

Im besten Falle wird das Verfahren gegen oder ohne eine Geldauflage eingestellt bevor es überhaupt zu einer Anklage kommt. Im Falle einer Anklage ist der Freispruch das optimale Ergebnis. Andernfalls muss mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe gerechnet werde.
Oftmals geht dem Tatverdächtigen in Straßenverkehrsverfahren ein sogenannter Strafbefehl zu. In diesem wird dem Betroffenen die Tat, die ihm vorgeworfen wird, dargelegt und gleichzeitig eine Geldstrafe auferlegt. Diese wird in Tagessätzen und Tagessatzhöhe ausgedrückt.

Vorteil an solchen Strafbefehlen ist, dass es nicht zu einer Verhandlung vor Gericht kommt.
Möchte sich der Betroffene aber nicht mit dem Strafbefehl abfinden, besteht die Möglichkeit, gegen diesen Strafbefehl Einspruch einzulegen. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass man mit dem Vorwurf der Tat und der zu zahlenden Strafe nicht einverstanden ist.
Im Falle, in dem der Betroffene nur mit der Höhe der auferlegten Geldstrafe nicht einverstanden ist, kann der Einspruch auch nur gegen die Rechtsfolge, also gegen die Höhe der Geldstrafe eingelegt werden.

In jedem Fall sollten Sie aber zuvor einen Rechtsanwalt aufzusuchen, um mit diesem die Erfolgsaussichten eines Einspruchs zu besprechen.

Gerne berät Sie unsere Kanzlei in allen Fragen zum Verkehrsrecht.