Sportstrafrecht

Bei dem Gebiet des Sportstrafrechts stehen die Delikte wie Körperverletzung, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz im Fokus. Welche konkreten Tatvorwürfe erhoben werden hängt eng mit der betroffenen Sportart zusammen.
So können Ermittlungsverfahrens wegen eines „einfachen“ Fouls während eines Mannschaftsspiels eingeleitet werden. Bei Annahme der Boxpass eines Kämpfers sei durch falsche Angabe des Alters oder Anzahl der Kämpfe unrichtig, wird der Tatvorwurf der Urkundenfälschung erhoben.

Der wohl am häufigsten erhoben Strafvorwurf ist der des Dopings.
Doping kann ein Verstoß gegen das Arznei-und Betäubungsmittelgesetz aber auch ein Betrugsdelikt zum Nachteil des Vereins darstellen.
Der Vorwurf des Dopings ist für den betroffenen Sportler meist mit den erheblichsten Folgen verbunden. Oft folgen nahezu ungeprüfte Sperrungen des betroffenen Sportlers. Rechtliches Gehör wird nicht gewährt und das Verfahren zieht sich über eine erhebliche Dauer.
Damit ein Strafverfahren mit ihren Nebenerscheinungen nicht „aus dem Ruder läuft“, ist es notwendig sich durch einen Anwalt unterstützen zu lassen.

So kann rechtzeitig Einfluss auf die laufenden Ermittlungen genommen und teilweise Sperrzeiten verhindert werden.