Internetstrafrecht

Das Internetstrafrecht stellt im Grunde kein eigenes Rechtsgebiet dar. Dies soll hier kurz erklärt werden.
Das Internetstrafrecht, auch Computerstrafrecht genannt, kennzeichnet das Tatmittel, mit dem die jeweilige Straftat begangen wird.

Wird zum Beispiel eine Musik- oder Videodatei zu Unrecht, also ohne Erlaubnis des Berechtigten, heruntergeladen, stellt dies eine Urheberechtsverletzung dar. Verstoßen wurde mithin gegen das Urheberrecht. Begangen wurde die Tat mittels Computer im Internet.

Aber auch das Wirtschaftsstrafrecht spielt im Zusammenhang mit Computer und Internet eine immer größer werdende Rolle. So führt der Diebstahl von Daten im Internet zu strafrechtlichen Verfolgungen. Auch der Vorwurf des Betrugs wird häufig im Zusammenhang mit im Internet geschlossenen Verträgen erhoben.

Wer auf einer eingerichteten Seite im Internet oder per Email Drogen verkauft, dem wird eine Tat gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen.
Häufig mit dem Internet verbunden sind Straftaten gegen das Sexualstrafrecht und das allgemeine Strafrecht.
Auch hier gilt, dass Sie bei einem entsprechenden Vorwurf von Ihrem recht zu schweigen Gebrauch mache sollten und einen Anwalt zur Hilfe kontaktieren.